Zusammenfassung des ersten Treffens am 22.11.10

Neuauflage – Beginn - Erstes Treffen:

10 Personen haben teilgenommen, darunter drei Psychiatrie Erfahrene vier Angehörige und drei Profis

1. Der Stand der Dinge

Die Antistigma Kampagne soll über ein Jahr gehen mit verschiedenen Aktionen. Es wird die Nähe zum Bündnis gegen Depressionen diskutiert.

Die Antistigma Kampagne sieht sich als Ergänzung zum Bündnis, u.a. um das Augenmerk nicht nur auf eine Erkrankung zu lenken.
Zudem geht es auch um die Stigmatisierung durch die professionellen Dienste.
Ein dritter Abgrenzungspunkt ist, dass in der Antistigma Kampagne mehr Betroffene und Angehörige eingebunden sind und aktiv teilnehmen als im Bündnis gegen Depressionen, also Menschen, die Stigma aus ihrer persönlichen Erfahrung kennen.

2.Projekte, die bereits angestoßen sind

Die bundesweite Trialogtagung

Die Bundesweite Trialogtagung, vom 27-28. Mai 2011 in Zusammenarbeit mit dem LWL-Psychiatrieverbund Westfalen soll ein Höhepunkt der Kampagne werden. Kooperationspartner sind LebensART und der Förderkreis Sozialpsychiatrie, die seit März 2010 gemeinsam das Trialog Psychoseforum in Münster veranstalten.

Sowie die Kooperationspartner des Trialoges im Kreis Coesfeld, die Gemeindepsychiatrischen Dienste der Caritas und der Kreis Coesfeld.

Die Ausstellung Experten durch Erfahrung zeigen ihre Genesungswege

27.05-10.06.11 im Lichthof des Landeshauses
Eröffnung als Auftakt der Trialogtagung. TeilnehmerInnen aus EX-IN Kursen bundesweit stellen aus.

3. Schulprojekte

Die Schulprojekte sollen diesmal anders angegangen werden, z.B. wäre zunächst ein Schülerwettbewerb denkbar, Teilnahmebedingung wäre für die Schulen, dass sie noch im laufenden Schuljahr ein Aufklärungsprojekt über seelische Erkrankungen durchführen.

Teilnehmer des im Februar startenden EX-IN Kurses in Münster könnten die Aufklärung aus der Sicht von geschulten Experten durch Erfahrung machen

4. Eine Filmreihe

Eine Filmreihe ist geplant, es werden noch Vorschläge erwartet. Die Filmaktion läuft entweder monatlich oder alle zwei Monate, zum Thema psychische Erkrankungen, Dokumentationen aber auch Spielfilme sind denkbar.
Mit anschließender Diskussion, zu der nicht immer ein Podium zur Verfügung stehen muss.

5. Slogan

könnte sein, “wir kennen alle jemanden....”

6. Werbung im Radio und in Zeitungen

Es wurde überlegt, ob eine Radiowerbung angebracht ist, oder ob versucht wird redaktionelle Beiträge zu plazieren.

 

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