
Die Anti-Stigma-Kampagne ist ein weltweites Projekt der World Psychiatric Association (WPA), gemeinsam mit der Weltgesundheitsbehörde (WHO). Ihr Ziel ist es, psychische Krankheiten durch Aufklärung zu entmythologisieren, ihnen das Stigma der Unheilbarkeit, Gefährlichkeit, der mangelnden Therapierbarkeit und der Hoffnungslosigkeit zu nehmen. Sie will die Diskrimierung der Betroffenen und ihrer Familien wirkungsvoll bekämpfen und ihre Integration in die Gesellschaft fördern. Ärzte, Betroffenen- und Angehörigenverbände haben weltweit zusammen an der Erstellung von Materialien gearbeitet, um ein umfassendes Programm gegen Stigmatisierung zu starten. Bisher wurde es in folgenden Ländern erprobt: Österreich, Kanada, China, Ägypten, Griechenland, Indien, Italien und Spanien.
Bericht folgt...
Die Organisation liegt in den Händen des Vereins der Angehörigen psychisch Kranker Münster. Das Besondere der Kampagne in Münster ist, dass alle sozialpsychiatrischen Einrichtungen der Stadt gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen zusammenarbeiten. Der Oberbürgermeister hat die Schirmherrschaft übernommen.
Aktionen der Anti-Stigma-Kampagne Münster seit 1998
Mehr zu Anti-Stigma finden Sie unter www.anti-stigma.de