Es gibt viele Möglichkeiten wie auch Du helfen kannst:
Dein Name zählt. Setze auch Du Deinen Namen unter die Liste derer die unsere Kampagne unterstützen.
Trete Menschen mit psychischen Problemen als Individuum gegenüber. Lerne die Person auf der Basis von Wissen gegenüber, nicht mit Vorurteilen.
Je mehr Du weißt, umso mehr kannst Du helfen. Hör den Menschen mit psychischen Problemen zu. Verstehe das sie die gleichen Bedürfnisse und Rechte haben wie alle anderen auch. Bildung ist der Schlüssel um das Stigma abzustreifen und Diskreminierung zu beenden.
Worte formen die Wahrnehmung. Beschreibe die Person - nicht die Krankheit. Zum Beispiel: "Frau Holle lebt mit Borderline" statt "Frau Holle ist Borderlinerin". Die Krankheit macht nur einen Teil der Person aus. Vermeide verallgemeinerne Begriffe wie: Die Borderliner, die Schizophrenen usw.
Unterstütze die Bemühungen der Menschen mit psychischen Problemen wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen, um wichtige Beiträge zu leisten und anständig zu leben. Gib den Menschen mit psychischen Problemen das was sie am dringensten brauchen: Eine Chance
Hab keine Angst andere von Deinen Erfahrungen zu berichten. Solange psychische Erkrankungen ein Tabu in der Gesellschaft sind werden die Menschen immer glauben sich dafür schämen zu müssen.
Fordern sie von Politikern die Ächtung der Stigmatisierung psychisch Erkrankter. Sprechen Sie Ihren gewählten Volksvertreter an. Fordern Sie ein adäquates Budget für das Gesundheitswesen.
(Freie Übersetzung und Anpassung der "Ten Things You Can Do To Fight Stigma" by Otto F. Wahl, Ph.D.)